Kleinwindanlagen

Airdolphin: Ultraleichte Kleinwindanlage, die den Wind optimal einfängt – für Sie

Die japanische Firma Zephyr hat sich zum Ziel gesetzt, den natürlichen Energieträger Wind für jedermann nutzbar zu machen. Für das Projekt Z wurde in Japan eine führende Riege aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik mobilisiert. Das Resultat ist die Airdolphin – eine Kleinwindanlage der nächsten Generation. Von den herkömmlichen Kleinwindanlagen unterscheidet sie sich durch ihre geringen Masse sowie durch ihre Fähigkeit, sich subtilsten Windänderungen anzupassen.

Die Airdolphin-Baureihe wurde im Hinblick auf eine hohe Zuverlässigkeit entwickelt. Um einen jahrelangen, wartungsfreien Betrieb zu gewährleisten, wurde die Anlage unter allen Bedingungen erprobt.

Man unterscheidet zwei Typen von Kleinwindanlagen: Die vertikale – auch bekannt als Daerrius-Turbine – und die horizontale Kleinwindanlage. Die vertikal ausgerichteten Anlagen haben kleine Vorteile bei der Senkung von Lärmemissionen sowie bei der Unabhängigkeit von Windrichtungen. Horizontale Anlagen können hingegen mit einer grösseren Leistung aufwarten.

Die Technologien, die in die Airdolphin eingebaut sind, heben die Nachteile der horizontalen Anlagen bei den Lärmemissionen und bei der Windnachführung auf. Die Rotorblätter der Airdolphin sind den Flügeln von Eulen nachempfunden und reduzieren dadurch das Luftstromgeräusch. Die Emissionen fallen geringer aus als bei vergleichbaren Anlagen. Erzielt wird die Geräuschreduktion durch die Rillen, die auf der Rückseite der Flügel angebracht sind. Schliesslich ermöglicht die bewegliche Heckflosse der Airdolphin, sich auf kleinste Windrichtungsänderungen einzustellen und die Leistung zu optimieren.

Mit der Airdolphin bietet die Japanische Zephyr Corp. die effizienteste Kleinwindanlage ihrer Klasse an. Mit einem Rotordurchmesser von 1,8 m, Gewichten von 17,5 kg (PRO) bzw. 19.5 kg (GTO) und Spitzenleistungen von 2,3 kW (PRO) bzw. 4 kW (GTO) ist sie herkömmlichen Kleinwindanlagen weit überlegen.

Zuästzlich verfügt die Airdolphin über die einzigartige Power-Assist-Funktion, die den Rotor pro Minute während zehn Sekunden antreibt. Dies ermöglicht der Airdolphin, bereits bei 2,5 m/s Wind anzulaufen und verhindert, dass die Anlage bei grosser Kälte einfriert.

Der weisse Rumpf und die grünblauen Flügel machen die Airdolphin zu einem ästhetisch ansprechenden Gerät, das sich ausgezeichnet in die Umgebung einpasst. Die Kleinwindanlage gewann den «Good Design Award 2005».

Umfassende Untersuchungen, die auf der Grundlage der japanischen Ökobilanz-Normen (Life Cycle Assessment) durchgeführt wurden, ergaben, dass die Airdolphin den durch ihre Produktion verursachten CO2-Fussabdruck (180 kg CO2) in weniger als drei Betriebsmonaten ausgleicht (gerechnet bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von 4,5 m/s).

Die Airdolphin-Kleinwindanlage gibt es in zwei verschiedenen Varianten: Mit der PRO kann eine netzunabhängige Stromversorgung eingerichtet werden. Die GTO erlaubt es, Windstrom in lokale Netze einzuspeisen und damit zu einer verantwortungsvollen Energienutzung beizutragen.